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waren, jenes jungen Herrn Gefangener ſeid, der dort ſitzt.— Er wies auf Egon.
Der? fragte der Knabe erſtaunt.
Still noch einmal, rief der Rathsſchreiber, jetzt gebt eine kurze und beſtimmte Antwort. Kennt Ihr dieſen Jüngling mit der Binde um den Kopf?
Wir kennen ihn, ſagten Alle einſtimmig.
So nennt ſeinen Namen.
Es iſt, ſagte der älteſte von den Gefangenen, der Falkonier Bernard, es iſt Graf Armands, meines dahingeſchiedenen gnädigen Herrn, nachgelaſſener einziger Sohn, Junker Thibaut, Graf von Gruyèéres, Schutzherr der Städte Lauſanne, Vevay und Mor⸗ ges, Herr von Moleſſon und Bellegarde. Noch viele Gauen und Städte könnte ich nennen, die alle ſein Erbe ſind.
Damit ließ der Alte, ehrwürdigen Anſehens, ſich vor Thibaut auf ein Knie nieder und küßte ihm mit ehrerbietiger Zärtlichkeit die Hand?
Redet er die Wahrheit? fragte der Raths⸗ ſchreiber, mit funkelnden Augen im Kreiſe der Ge⸗ fangenen umherſchauend.
Die Wahrheit, entgegneten die Gefangenen ein⸗ ſtimmig, und einer ſetzte hinzu: Nicht wahrer ſtarb unſer Heiland am Kreuze.


