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angeſtaunt von dem Burggeſinde, aber ſchweigend, denn der Rüſtmeiſter ſowohl als ſein Weib, waren der wälſchen Sprache unkundig, und auf die deut⸗ ſchen Begrüßungen wußten die jungen Fremden nichts zu erwidern, als Egon mit haſtigem Schritt aus dem Hauſe kam, fröhlichen Antlitzes auf ſie zuging und zu ihnen ſprach: Ihr ſeid willkommen; meine Aeltern willigen gütig und mit Freude dar⸗ ein, Euch in ihrer Häuslichkeit zu empfangen. Ueber Euere Herkunft, Mademoiſelle, waltet kein Zweifel, weil ich Euch ſelbſt in Herrn Schillings und Eueres Bruders Geſellſchaft ſah, und Euere Angaben, Thibaut, verbürgt uns Florine, und noch ein anderes Mittel, hinter deren unfehlbare Wahr⸗ heit zu kommen, bietet ſich vermuthlich hier im Schloſſe ſelbſt dar. Ihr müßt nämlich wiſſen, daß mehre Euerer Landsleute oder, wenn Ihr wollt, Unterthanen als Gefangene hier ſind, von denen einer oder der andere doch vielleicht ſeinen jungen Herrn in Euch erkennen wird, wenn Ihr es ſeid.
Zu Egons Freude blieb Thibauts Ausdruck bei dieſer Verkündigung ein völlig ruhiger; er ward nun eingeladen, näher zu treten und ſich dem Haus⸗ herrn und der Hausfrau zu zeigen, wobei ſein Anſtand und ſein Benehmen, eine ungeiiungene
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