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Er zog ſie eifriger als Alle in das nahe Kloſet,
die Sprachſtube der Herrſchaft, und während Egon
berichtete, was ihm im Laufe der Nacht in der Stadt begegnet war, von dem Tanz in der Engen an bis zu Florinens und Thibauts Einführung in den Oltinger Hof, hing Mariens Auge an den fremden Geſtalten im Burghofe, an dem feinen, hübſchen Mädchen und dem ſchlanken Knaben zu Roß, in deren Zügen Spannung und Kummer bis zu einem Grade, der zu Mitleid reizte, ausgedrückt waren. Die Rüſtmeiſterin ging, von ihrem Manne gefolgt, zu den Fremden hinaus, und ehe noch die Unterredung im Gaden zu Ende und über die An⸗ nahme oder Nichtannahme der Gäſte entſchieden war, begrüßten jene Beiden ſie freundlich und luden ſie ein, abzuſteigen, was auch mit des Rüſtmeiſters Hülfe alsbald geſchah. Beide jungen Reiter ſchienen in den ungewohnten Sätteln ſich nicht zu behagen, oder war es das Unſichere und noch ſo Schwankende ihrer Lage, was ſie drückte, genug, ſie erſchienen bleich und leidend, als ſie der Rüſtmeiſter von den Roſſen hob, die er als Berner Miethgaule erkannte; des Knaben Antlitz war nicht ganz zu ſehen, denn er trug um die Stirne eine ſchwarzſeidene Binde, wie ein Verwundeter. So ſtanden ſie einige Minuten,


