Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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allein es iſt zu danken, daß er noch einigermaßen ge⸗ rathen iſt; halb und halb leidlich, will das ſagen. An Dir, thörichte Frau, liegt ſolches nicht. Halb und halb leidlich, wiederholte Frau Hed⸗ wig, an ihrer empfindlichſten Stelle getroffen, ſehr kleinlaut; er ſieht ſeinem Vater ſprechend gleich, deſſen ich mich noch wohl erinnere, als er ein Jüngling war— aber nie ſtolz war ich auf die Wahl dieſes halb und halb Leidlichen, der der Mildeſte an Sinn und Sitten, der bravſte und liebwertheſte Junker weit und breit war.

Nun, nun, grollte Wilibald, auch Du, Alte, warſt nicht eben übel, vielmehr ein Fräulein, wie es in ganz Helvetien kein zweites gab, und zürne ich Dir, ſo geſchieht es nur des thörichten Streiches wegen, den Du in dieſer Nacht begangen haſt.

Und den mir mein theuerer Ehegatte vergeben wird. Die Amtmännin ſank ihrem Gemahle zu Füßen und umarmte ſeine Kniee.

Vor Allem ſiehe, was die geſtrengen Herren oben dazu ſagen werden. Dem Meiſter Jäkel aber 6 gieb einen doppelten Morgenimbiß und bitte ihn um Verſchwiegenheit, damit er in der Stadt nicht ausplaudere, wie in Oltingen Gefangene bewacht