Werthe des Documentes, von welchem der Burſche nur ſehr undeutliche Begriffe hatte; er mochte die Erläuterung des Kloſterbruders wohl nicht ganz verſtanden haben, war froh, für das vergilbte Blatt noch ſo viel zu erhalten, ging völlig zufrie⸗ den davon, und ich bin im Beſitze des Wechſels. Der Amtmann, obwohl er Urſache dazu gehabt hätte, jubelte hierüber nicht, ſondern legte, nachdem es gehörig beſichtigt und geprüft worden war, das Pergament wieder ernſt und nachdenklich zuſammen, und beide Männer gingen dann, mit einander plaudernd, das ganze Gebiet der Möglichkeiten durch, wie und auf welche Weiſe das Document wohl in des Aarburgers Hände gekommen ſein könnte. Offenbar war es geraubt worden, denn Schriften wie dieſe pflegen ihre Inhaber ſorgſam zu bewahren und, wenn ſie dieſelben bei ſich führen, nicht gutwillig in Jedermanns Hände zu geben. Sollte Vetter Aarburg ſelbſt— fähig wäre er ſchon eines ſolchen Streiches, meinte der ſonſt ſo mild richtende Amtmann, oder der Raubritter, aus deſſen Händen Egon Herrn Schilling in der Graf⸗ ſchaft Gruysres befreit hatte— dennoch hatte er nichts von einer Gewaltthat und Beraubung geſagt. Freilich war er mit ſammt ſeinem Güterzuge
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