Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Wechſel, dieſes Document, kraft deſſen er mich und uns Alle ſchon ſo mannigfach geplagt und gedrückt hat, iſt in unſeren Händen. Kein Zweifel, dieß Pergament iſt es.

Aber wie, auf welche Art, um Chriſti willen, kamt Ihr dazu, Vater? fragte der Rathsknappe ganz aufgeregt.

Erräthſt Du's nicht? Des Aarburgers Knecht hatte es und bot es mir zum Kauf an. Ein Mönch im nächſten Kloſter, bei dem er gebeichtet, hatte ihm den Inhalt des Documentes einigermaßen erläͤutert und ihm geſagt, daß er es auf Oltingen beim Vogt verſilbern und in Geld umſetzen könne. So kam der Burſche hierher.

Und Ihr kauftet das Euch Angebotene, Vater?

Natürlich, da ich durchaus nicht ermitteln konnte, wie es in den Beſitz des Knechtes gekommen ſein mochte. Denken läßt's ſich, gewiß nicht auf die ehrlichſte Weiſe, aber er wich allen meinen Fragen darüber aus und war zuletzt ſo hartnäckig und ver⸗ ſtockt, daß ich der Sache ein Ende machte, dem Strolch die geforderten 10 Burgunder Thaler gab und ihn dann zum Teufel ſchickte.

Hm, Hm! Zehn Thaler gabt Ihr ihm?

Allerdings eine Kleinigkeit im Vergleich zum