Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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waren und ſich ſomit im inneren Umkreiſe der Burg und am Orte ihrer Beſtimmung befanden, wo Egons Amt in Betreff ihrer aufhörte und das ſeines Va⸗ ters begann, dem er ſeine Schutzbefohlenen denn alsbald übergab. Während die Reiſigen abſaßen, und die Gefangenen ihre Wagen verließen, wobei ihnen jene behülflich waren, ſchaute mit neugier⸗ igen Blicken zu, was Augen hatte im Schloß. Knechte und Mägde drängten ſich unter der Halle zuſammen, und die erſteren ſuchten auf jede Weiſe den Ankommenden ihre Dienſtbefliſſenheit zu bezei⸗ gen. Mit großer Theilnahme ſah Frau Hedwig die Gefangenen von Etivaz, die faſt alle ſtattliche und trotzig ausſchauende Männer waren, von ihren Fuhr⸗ werken ſteigen und willig den Weiſungen folgen, die man ihnen gab. Hierbei verriethen ſie jedoch, daß ſie Ausländer waren und die Sprache des Landes nur wenig verſtanden. Sie unterhielten ſich im Franzöſiſchen, und Egon redete über ſie mit ſeinem Vater und dem Rüſtmeiſter, als nähme er an, daß ſie ihn nicht verſtänden, was auch der Fall war. Nicht wenig erſchrak aber die ſanfte Frau, als jetzt die Männer auf einen der mit den Fuhr⸗ werken Gekommenen deuteten, welcher nicht abſtieg, ſondern in ſeiner liegenden Stellung noch verharrte,