Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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als die Uebrigen alle ſchon den Fuß zu Boden geſetzt hatten; er konnte allerdings nicht anders, denn er war an Händen und Füßen gefeſſelt, und die einzige Bewegung, die ihm dieſer Umſtand ge⸗ ſtattete, beſtand darin, in dem Stroh zu raſſeln, das ihm zur Unterlage diente, und wilde, zürnende Blicke um ſich zu werfen. Der, ſagte Egon, auf ſeines Vaters Frage, iſt nicht allein Gefangener, ſondern Verbrecher, und ein ſtrenges Gericht erwartet ihn. Er iſt Mörder, der ſeine Unthat faſt vor meinen Augen beging, und ich hätte nach dem Wunſche ſeiner eigenen Landsleute und Gefährten bereits das Urtheil an ihm vollziehen ſollen, wenn nicht eine beſondere Scheu mich davon zurückgehalten hätte, ihm Uebels zu thun. Genug, ich ſchonte ſein und bringe ihn mit, um ſein weiteres Schick⸗ ſal unſerem hohen Rathe anheim zu geben.

Und nun erzählte Egon in kurzen Worten von dem Benehmen des wilden Kapleſer während der ganzen Reiſe und von ſeiner That in dem Dorfe des Thales Val⸗Sainte, deren Opfer ein junges unſchuldiges Mädchen geworden war. Während er ſprach, hielt Frau Hedwig in aͤngſtlicher Spannung des Sohnes Hand und drückte dieſelbe, als er ge⸗ endet hatte, an ihre Bruſt; ſo recht, ſagte ſie