Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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willkommene, wie ich vermuthe. Das beßte Heu in die Krippen, Heu von der Flußwieſe gemäht und ſpäter Hafer, ſo viel ein Reiter für ſein Roß ver⸗ langt. Sie ſollen nicht ſagen, es mangele etwas für Roß und Mann in Schloß Oltingen, wo der Vater ihres jungen Anführers Amtmann und Vogt iſt. Eine Trompete! Hörſt Du, Hedwig?

Frau Hedwig war aber nicht mehr im Gemache, ſondern bereits, dem Mutterherzen folgend, hinaus⸗ geeilt in den Hausraum und durch die überdeckte Halle in den Hof. Herr Wilibald that jetzt des⸗ gleichen, und nach wenigen Augenblicken hatten beide Ehegatten das Vergnügen, in den Armen ihres Erſt⸗ geborenen zu liegen, der, durch das Thor einreitend, kaum die lieben Aeltern unter den übrigen im Hof⸗ raume Verſammelten erblickte, als er, alles Andere vergeſſend, Zügel und Fahne, deren Schaft er bis dahin auf ſeinen rechten Steigbügel geſtützt getra⸗ gen hatte, Kunibert zuwarf, welcher ſeinem Roſſe zunächſt ging, und in ihre Arme eilte, die ihn mit großer Freude empfingen. Der Hof füllte ſich zu

gleicher Zeit mit ſeinen Reitern, hinter denen die

Wagen der Gefangenen hereinſchwankten. Auf Ku⸗ niberts Wink ſchloß ſich das Thor, und die Zugbrücke ward wieder aufgezogen, ſobald die letzteren herein