Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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bald, daß er Gefangene herzuführen den Auftrag hatte; gerade das beſtätigt unſere Vermuthung; auch trifft die Zeit zu; lange genug war unſer Egon im Auslande, er kann jetzt zurückkehren mit beßter Verrichtung der ihm anvertrauten Geſchäfte. Erhebe Dich, Hedwig, ſiehe nach in der Küche, ob ſie wohl verſehen iſt zur Aufnahme von Gäſten im Schloß, und wo es fehlt, hilf nach.

Mein Göttli! ſagte die rührige Hausfrau, gleich, gleich, ich will ja thun, was ich kann, ja doch, nur eine kleine Weile Geduld.

Ein Dienſtmann trat in dieſem Augenblicke in das Wohngemach.

Nun Schlüſſelwart, redete ihn der Amtmann an, die Gemächer im Weſtwall ſind bereit, wie ich mich

erſt unlängſt durch eigenen Augenſchein überzeugt

habe; jetzt geht, ſchließt ſie auf, öffnet jedes ein⸗ zelnen Pforte und prüft noch einmal die Riegel. Ich denke, die Lüt kommen, die ſie bewohnen ſollen, für kurze Zeit hoffentlich; macht ihr Herr Friede mit Bern, ſo geben wir ſie gerne wieder los. Laßt die Knechte ſich aufſtellen im Hofe, und die Stallbuben ſollen flink ſein mit Roß und Mann und die Pferde beßtens warten und für ihre Ver⸗ pflegung ſorgen, wenn jetzt Gäſte kommen und ſehr