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fende Schneider auf einmal bei mir im Preis, denn Niemand anders konnte der Graf ſein; des Condueteurs Allons, Monsieur! und ein Stoß, den ich ihm in die Seite gab, weckten ihn; ich überreichte ihm den Brief,„ er ſtarrte ihn gedankenlos an und gab ihn dann kopf⸗ ſchüttelnd und murrend zurück. Der Conducteur wurde ungeduldig über die Zögerung:„Allez, Messieurs,“ rief er,„qui est donc Monsieur le Conite de Blan- quespeere.“
„Iſt der Brief an mich?“ fragte der Holländer verwundert, riß ihn mir aus der Hand, las flüchtig die Adreſſe— und erbrach das Siegel. Schnell zog er darauf die Börſe, befriedigte den Kurier, den man ihm nachgeſchickt hatte, und der Wagen fuhr weiter.— Aber ich ſah mich zum zweitenmal getäuſcht, und um ſo bitterer, als der Herr Graf zwar nach wie vor die Miene eines holländiſchen Käſekrämers behielt, aber
das Mädchen mit den ſchwarzen Augen es jetzt gar nicht mehr bemerken zu wollen ſchien, daß ſeine Hand ſchwer auf ihrem runden Arme ruhe; ja zu meinem. Arger lachte ſie ſogar einigemal mit heller Stimme auf, als der Herr Graf die Gnade hatte, einige Schnurren aus ſeinem Leben zu erzählen.
Von neun bis zehn Ahr.
In Coureelles wurde zum Frühſtück angehalten. Wir traten in das freundliche Zimmer, wo bereits auf dem großen Roſte die Cotelettes kniſterten. Die Män⸗ ner legten Mützen und Mäntel ab; das Gewölk, das um das Haupt der Jungfrau hing, zerriß plötzlich,


