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Und nun erzählte er unerträglich breit und langweilig, daß ſein Bruder in Frankfurt einen Glashandel habe, daß Stoffel, der Neffe, daſelbſt in Condition geſtanden und jetzt auch auf ſechs Jahre nach Spanien gehe; wie dort der Glashandel beſchaffen ſei und wie viele tauſend Trinkgläſer ſie alljährlich ſchmuggeln und ver⸗ kaufen. Ich verwünſchte den Böhmaken, ſeine Adler⸗ naſe, ſein ſchönes Auge, ſeinen ehrwürdigen Bart und den holländiſchen Krämer, der ihn zum Sprechen ge⸗ bracht; ich verwünſchte vor Allem meine eigene Thor⸗ heit, von einem General der alten Armee zu träumen; ſeine ſilberne Uhr fand ich jetzt ganz in der Ordnung, in ſein ſchmieriges Souvenir ſchrieb er keine erhabene Erinnerungen, ſondern Kunden und Gläſer ein, und wenn er mit dem melancholiſchen Auge über das Land hinſtreifte, ſetzte er Kaiſergulden in Dollars, und ſchlechte Conventionskreuzer in ſchlechtere Maravedis um. Ich ſchämte mich, in der Phyſiognomik noch ſo weit zurück zu ſein; denn jetzt hatte der alte Kerl allen Schimmer der Einbildungskraft verloren und erſchien mir, genauer betrachtet, wie ein ganz gewöhnlicher böhmiſcher Muſikant, wie man ſie, gelb und ſonnen⸗ verbrannt, mit dicken Bärten und dunkeln Augen um⸗ herziehen ſieht; um ihn nicht zu ſehen, ſchloß ich die Augen und drückte mich in meine Wagenecke.
Acht bis neun Alhr.
Das Auge der ſchönen Dame glänzt wieder, aber der Wind mag ihr noch zu heftig ſein, ſie hat die Ka⸗ putze noch immer nicht zurückgeſchoben. Der dicke


