Teil eines Werkes 
13. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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morgen und opfere lieber ein anderes Thier, als unſere liebe Kuh!

Kaſpar, biſt Du toll? ſchrie Wilm wie ein Wahnſinniger, indem er noch immer die Axt in der Höhe geſchwungen hielt.Soll ich die Kuh ſchonen und verhungern?

Du ſollſt nicht verhungern, antwortete Kaſpar. entſchloſſen.So lange ich Hände habe, ſollſt Du nicht verhungern. Ich will vom Morgen bis in die Nacht für Dich arbeiten. Nur bring Dich nicht um Deiner Seele Seligkeit, und laß mir das arme Thier leben!

Dann nimm die Art und ſpalte mir den Kopf, ſchrie Falke mit verzweifeltem Tone,ich gehe nicht von dieſem Fleck, bis ich habe, was ich verlange.

Kannſt Du die Schätze des Carmilhan für mich heben?

Können Deine Hände mehr erwerben als die elende⸗ ſten Bedürfniſſe des Lebens? Aber ſie können mei⸗ nen Jammer enden komm, und laß mich das Opfer ſein!" Wilm, tödte die Kuh, tödte mich! Es liegt mir nichts daran, es iſt mir ja nur um Deine Seligkeit zu thun. Ach! dies iſt ja der Piktenaltar, und das Opfer,

das Du bringen willſt, gehört der Finſterniß.

Ich weiß von nichts dergleichen, rief Falke wild lachend, wie Einer, der entſchloſſen iſt, nichts wiſſen zu wollen, was ihn von ſeinem Vorſatze abbringen könnte.Kaſpar, Du biſt toll und machſt mich toll

aber da, fuhr er fort, indem er das Beil von ſich

warf und das Meſſer vom Steine aufnahm, wie wenn