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Lächeln, womit er zu ſeinem Vetter Oberkämmerer flüſterte, machte ihn ſo grimmig, daß er gerne hinter dem Vorhang hervor auf ihn losgeſtürzt wäre. Denn ſeine größten Leiden und Kümmerniſſe hatte er dieſem ſchlechten Menſchen zu danken.
Es waren viele Menſchen im Saal, die den Kalifen Recht ſprechen hören wollten. Der Großweſſir gebot, nachdem der Herrſcher von Bagdad auf ſeinem Thron Platz genommen hatte, Stille und fragte, wer hier als Kläger vor ſeinem Herrn erſcheine.
Kalum⸗Bek trat mit frecher Stirne vor und ſprach: „Vor einigen Tagen ſtand ich unter der Thüre meines Gewölbes im Bazar, als ein Ausrufer, einen Beutel in der Hand und dieſen Mann hier neben ſich, durch die Buden ſchritt und rief:„„Einen Beutel Gold dem,
deer Auskunft geben kann über Said aus Balſora.“¹ Dieſer Said war in meinen Dienſten geweſen, und ich rief daher:„„Hierher, Freund! ich kann den Beutel verdienen.““ Dieſer Mann, der jetzt ſo feindlich gegen mich iſt, kam freundlich und fragte, was ich wüßte. Ich antwortete:„Ihr ſeid wohl Benezar, ſein Vater?“ und als er dies freudig bejahte, erzählte ich ihm, wie ich den jungen Menſchen in der Wüſte gefunden, ge⸗ rettet und gepflegt und nach Bagdad gebracht habe. In der Freude ſeines Herzens ſchenkte er mir den Beutel. Aber hört dieſen unſinnigen Menſchen, wie ich ihm nun weiter erzählte, daß ſein Sohn bei mir ge⸗ dient habe, daß er ſchlechte Streiche gemacht, geſtohlen Fabe und davon gegangen ſei, will er es nicht glauben, hadert ſchon ſeit einigen Tagen mit mir, fordert ſeinen


