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ſo es anders ſein kann, möchte ich Dich um eine Gnade bitten.“
„Ich will zuvor hören,“ antwortete Harun.
„Draußen ſteht mein lieber, leiblicher Vetter Ka⸗ lum⸗Bek, ein berühmter Kaufmann auf dem Bazar,“ ſprach er,„der hat einen ſonderbaren Handel mit einem Mann aus Balſora, deſſen Sohn bei Kalum⸗ Bek diente, nachher geſtohlen hat, dann entlaufen iſt, und Niemand weiß wohin.“ Nun will aber der Vater ſeinen Sohn von Kalum haben, und dieſer hat ihn doch nicht. Er wünſcht daher und bittet um die Gnade, Du möchteſt kraft Deiner großen Erleuchtung und Weisheit ſprechen zwiſchen dem Mann aus Aleppo und ihm.“
„Ich will richten,“ erwiderte der Kalif.„In einer halben Stunde möge Dein Herr Vetter mit ſeinem Gegner in den Gerichtsſaal treten.“
Als Meſſour dankend gegangen war, ſprach Harun: „Das iſt Niemand anders, als Dein Vater, Said, und da ich nun glücklicherweiſe alles, wie es iſt, erfahren habe, will ich richten wie Salomo. Du, Said, ver⸗ birgſt Dich hinter den Vorhang meines Thrones, bis ich Dich rufe, und Du, Großweſſir, läßt mir ſogleich den ſchlechten und voreiligen Polizeirichter holen. Ich werde ihn im Verhör brauchen.“
Sie thaten Beide, wie er befohlen. Saids Herz pochte ſtärker, als er ſeinen Vater bleich und abge⸗ härmt, mit wankenden Schritten in den Gerichtsſaal treten ſah, und Kalum⸗Beks feines, zuverſichtiges
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