Teil eines Werkes 
12. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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25 reite; nach einigen Augenblicken aber kehrte ſeine Faſ⸗ ſung zurück, und da er ſah, daß der Delphin zwar ſchnell, aber ruhig und gelaſſen ſeine Bahn fort⸗

ſchwimme, ſchrieb er ſeine wunderbare Rettung dem

ſilbernen Pfeifchen und der gütigen Fee zu und rief ſeinen feurigſten Dank in die Lüfte.

Pfeilſchnell trug ihn ſein wunderbares Pferd durch die Wogen, und noch ehe es Abend wurde, ſah er Land und erkannte einen breiten Fluß, in welchen der Delphin auch ſogleich einbog. Strom aufwärts ging es langſamer, und um nicht verſchmachten zu müſſen, nahm Said, der ſich aus alten Zaubergeſchichten er⸗ innerte, wie man zaubern müſſe, das Pfeifchen her⸗ aus, pfiff laut und herzhaft und wünſchte ſich dann ein gutes Mahl. Sogleich hielt der Fiſch ſtille, und hervor aus dem Waſſer tauchte ein Tiſch, ſo wenig naß, als ob er acht Tage an der Sonne geſtanden wäre, und reich beſetzt mit köſtlichen Speiſen. Said griff weidlich zu, denn ſeine Koſt während ſeiner Ge⸗

fangenſchaft war ſchmal und elend geweſen, und als

er ſich hinlänglich geſättigt hatte, ſagte er Dank; der Tiſch tauchte nieder, er aber ſtauchte den Delphin in die Seite und ſogleich ſchwamm dieſer weiter den Fluß hinauf.

Die Sonne fing ſchon an zu ſinken, als Said in dunkler Ferne eine große Stadt erblickte, deren Mi⸗ narets ihm ÄAhnlichkeit mit denen von Bagdad zu haben ſchienen. Der Gedanke an Bagdad war ihm nicht ſehr angenehm, aber ſein Vertrauen auf die gü⸗ tige Fee war ſo groß, daß er feſt glaubte, ſie werde ihn

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