Teil eines Werkes 
12. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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nicht wieder in die Hände des ſchändlichen Kalum⸗Bek fallen laſſen. Zur Seite etwa eine Meile von der Stadt und nahe am Fluß erblickte er ein prachtvolles Landhaus, und zu ſeiner großen Verwunderung lenkte der Fiſch nach dieſem Hauſe hin. Auf dem Dach des Hauſes ſtanden mehre ſchön gekleidete Männer, und am Ufer ſah Said eine große Menge Diener, und alle ſchauten nach ihm und ſchlu⸗ gen vor Verwunderung die Hände zuſammen. An einer Marmortreppe, die vom Waſſer nach dem Luſt⸗ ſchloß hinaufführte, hielt der Delphin an, und kaum hatte Said einen Fuß auf die Treppe geſetzt, ſo war auch ſchon der Fiſch ſpurlos verſchwunden. Zugleich eilten einige Diener die Treppe hinab und baten im Namen ihres Herrn, zu ihm hinauf zu kommen, und boten ihm trockene Kleider an. Er kleidete ſich ſchnell um und folgte dann den Dienern auf das Dach, wo. er drei Männer fand, von welchen der größte und ſchönſte ihm freundlich und huldreich entgegen kam. „Wer biſt Du, wunderbarer Fremdling,“ ſprach er, „der Du die Fiſche des Meeres zähmſt und ſie links und rechts leiteſt, wie der beſte Reiter ſein Streitroß?

Biſt Du ein Zauberer oder ein Menſch wie wir?“ „Herr!“ antwortete Said,„mir iſt es in den letzten Wochen ſchlecht ergangen, wenn Ihr aber Ver⸗ gnügen daran findet, ſo will ich Euch erzählen.“ Und nun hub er an und erzählte den drei Männern ſeine Geſchichte von dem Augenblick an, wo er ſeines Vaters Haus verlaſſen hatte, bis zu ſeiner wunderbaren Ret⸗ tung. Oft wurde er von ihnen mit Zeichen des Stau⸗