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Zeugen auf, daß man keinen andern Laden als den ſeinigen das Gewölbe des ſchönen Ladendieners nenne; aber die Nachbarn, welche ihn wegen des Zulaufs, den er ſeit einiger Zeit hatte, beneideten, wollten hievon nichts wiſſen und die beiden Männer gingen nun dem alten Lügner, wie ſie ihn nannten, ernſtlich zu Leib. Kalum vertheidigte ſich mehr durch Geſchrei und Schimpfworte, als durch ſeine Fauſt, und ſo lockte er eine Menge Menſchen vor ſein Gewölbe; die halbe Stadt kannte ihn als einen geizigen, gemeinen Filz, alle Umſtehenden gönnten ihm die Püffe, die er bekam, und ſchon packte ihn einer der beiden Männer am Bart, als eben dieſer Arm gefaßt und mit einem einzigen Ruck zu Boden geworfen wurde, ſo daß ſein Turban herab fiel, und ſeine Pantoffeln weit hinweg flogen. Die Menge, welche es wahrſcheinlich gerne geſehen hätte, wenn Kalum⸗Bek mißhandelt worden wäre, murrte laut, der Gefährte des Niedergeworfenen ſah ſich nach dem um, der es gewagt hatte, ſeinen Freund niederzuwerfen; als er aber einen hohen, kräftigen Jüngling mit blitzenden Augen und muthiger Miene vor ſich ſtehen ſah, wagte er es nicht, ihn anzugreifen, da überdies Kalum, dem ſeine Rettung wie ein Wun⸗ der erſchien, auf den jungen Mann deutete und ſchrie: „Nun was wollt Ihr denn mehr? Da ſteht er ja, Ihr Herren, das iſt Said, der ſchöne Ladendiener.“ Die Leute umher lachten, weil ſie wußten, daß Kalum⸗Bek vorhin Unrecht geſchehen war. Der niedergeworfene Mann ſtand beſchämt auf und hinkte mit ſeinem Ge⸗


