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Geſinnungen ſeines Herrn wenig gerührt und ſann den ganzen Tag und ſelbſt in ſeinen Träumen auf gute Art und Weiſe, um in ſeine Vaterſtadt zurückzukehren.
Eines Tages war im Gewölbe vieles gekauft wor⸗ den, und alle Packknechte, welche die Waaren nach Hauſe trugen, waren ſchon verſandt, als eine Frau eintrat und noch Einiges kaufte. Sie hatte bald ge⸗ wählt und verlangte dann Jemand, der ihr gegen ein Trinkgeld die Waaren nach Hauſe trage.„In einer halben Stunde kann ich Euch alles ſchicken,“ antwor⸗ tete Kalum⸗Bek,„nur ſo lange müßt Ihr Euch ge⸗ dulden oder irgend einen anderen Packer nehmen.“
„Seid Ihr ein Kaufmann und wollet Euren Kun⸗ den fremde Packer mitgeben?“ rief die Frau. Kann nicht ein ſolcher Burſche im Gedräng mit meinem Pack davon laufen? Und an wen ſoll ich mich dann wen⸗ den? Nein, Eure Pflicht iſt es nach Marktrecht, mir meinen Pack nach Hauſe tragen zu laſſen, und an Euch kann und will ich mich halten.“
„Aber nur eine halbe Stunde wartet, werthe Fran!“ ſprach der Kaufmann, ſich immer ängſtlicher drehend.„Alle meine Packknechte ſind verſchickt—“
„Das iſt ein ſchlechtes Gewölbe, das nicht immer einige Knechte übrig hat;“ entgegnete das böſe Weib. „Aber dort ſteht ja noch ſolch ein junger Müßiggänger; komm, junger Burſche, nimm meinen Pack und trag' ihn mir nach.“
„Halt, halt!“ ſchrie Kalum⸗Bek.„Das iſt mein Aushängeſchild, mein Ausrufer, mein Magnet! Der darf die Schwelle nicht verlaſſen!“


