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ohne Geld doch nicht bis Balſora kommen. Aber er nahm ſich vor, ſobald als möglich den Kalifen ſelbſt um Schutz anzuflehen.
Den folgenden Tag führte Kalum⸗Bek ſeinen neuen Diener in ſein Gewölbe im Bazar. Er zeigte Said alle Shawls und Schleier und andere Waaren, womit er handelte, und wies ihm ſeinen beſondern Dienſt an. Dieſer beſtand darin, daß Said, angekleidet wie ein Kaufmannsdiener, und nicht mehr im kriegeri⸗ ſchen Schmuck, in der einen Hand einen Shawl, in der andern einen prachtvollen Schleier, unter der Thüre des Gewölbes ſtand, die vorübergehenden Männer oder Frauen anrief, ſeine Waaren vorzeigte, ihren Preis nannte, und die Leute zum Kaufen einlud; und jetzt konnte ſich Said auch erklären, warum ihn Kalum⸗Bek zu dieſem Geſchäft beſtimmt habe. Er war ein kleiner häßlicher Alter, und wenn er ſelbſt unter dem Laden ſtand und anrief, ſo ſagte mancher Nachbar oder auch einer der Vorübergehendeu ein witziges Wort über ihn, oder die Knaben ſpotteten ſeiner, und die Frauen nann⸗ ten ihn eine Vogelſcheuche; aber Jedermann ſah gerne
den jungen ſchlanken Said, der mit Anſtand die Kun⸗
den anrief und Shawl und Schleier geſchickt zu halten wußte.
Als Kalum⸗Bek ſah, daß ſein Laden im Bazar an Kunden zunahm, ſeitdem Said unter der Thüre ſtand, wurde er freundlicher gegen den jungen Mann, ſpeiste ihn beſſer, als zuvor, und war darauf bedacht, ihn in
ſeiner Kleidung immer ſchön und ſtattlich zu halten. Aber Said wurde durch ſolche Beweiſe der milderen


