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aber der Geiſt des jungen Mannes ſchon den ganzen Tag nur mit einem Gegenſtand beſchäftigt war, ſo geſchah es, daß man bald auf das geheimnißvolle Reich der Feen zu ſprechen kam, und endlich fragte Said den Alten geradezu, ob er glaube, daß es Feen, gute oder böſe Geiſter geben könne, welche den Menſchen be⸗ ſchützen oder verfolgen.
Der alte Mann ſtrich ſich den Bart, neigte ſeinen Kopf hin und her und ſprach dann:„Läugnen läßt es ſich nicht, daß es ſolche Geſchichten gegeben hat, ob⸗ gleich ich bis heute weder einen Geiſterzwerg, noch einen Genius als Rieſe, weder einen Zauberer, noch eine Fee geſehen habe.“ Der Alte hub dann an und erzählte dem jungen Mann ſo viele und wunderbare Geſchichten, daß ihm der Kopf ſchwindelte und er nicht anders dachte, als Alles, was bei ſeiner Geburt vorgegangen, die Anderung des Wetters, der ſüße Roſen⸗ und Hyacinthenduft, ſei von großer und glück⸗ licher Vorbedeutung, er ſelbſt ſtehe unter dem beſon⸗ deren Schutz einer mächtigen, gütigen Fee, und das Pfeifchen ſei zu nichts Geringerem ihm geſchenkt wor⸗ den, als der Fee im Fall der Noth zu pfeifen. Er träumte die ganze Nacht von Schlöſſern, Zauberpfer⸗ den, Genien und dergleichen, und lebte in einem wah⸗ ren Feenreich.
Doch leider mußte er ſchon am folgenden Tag die Erfahrung machen, wie nichtig all ſeine Träume im Schlafen oder Wachen ſeien. Die Karavane war ſchon den größten Theil des Tages im gemächlichen Schritt fortgezogen, Said immer an der Seite ſeines alten


