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ſeiner Mutter; er hatte von Feen Manches gehört, aber nie hatte er erfahren, daß dieſer oder jener Nach⸗ bar in Balſora mit einem übernatürlichen Genius in Verbindung geſtanden ſei, ſondern man hatte die Sa⸗ gen von dieſen Geiſtern immer in weit entfernte Län⸗ der und alte Zeiten verſetzt, und ſo glaubte er, es gebe heutzutage keine ſolche Erſcheinungen mehr, oder die Feyen haben aufgehört, die Menſchen zu beſuchen und an ihren Schickſalen Theil zu nehmen. Obgleich er aber alſo dachte, ſo war er doch immer wieder von Neuem verſucht, an irgend etwas Geheimnißvolles und übernatürliches zu glauben, was mit ſeiner Mut⸗ ter vorgegangen ſein könnte, und ſo kam es, daß er beinahe einen ganzen Tag wie ein Träumender zu Pferde ſaß und weder an den Geſprächen der Reiſenden Theil nahm, noch auf ihren Geſang oder ihr Geläch⸗ ter achtete.
Said war ein ſehr ſchöner Jüngling; ſein Auge war muthig und kühn, ſein Mund voll Anmuth, und ſo jung er war, ſo hatte er doch in ſeinem ganzen Weſen ſchon eine gewiſſe Würde, die man in dieſem Alter nicht ſo oft trifft, und der Anſtand, womit er, leicht, aber ſicher, und in vollem kriegeriſchem Schmuck zu Pferde ſaß, zog die Blicke manches der Reiſenden auf ſich. Ein alter Mann, der an ſeiner Seite ritt, fand Wohlgefallen an ihm und verſuchte, durch manche Fragen auch ſeinen Geiſt zu prüfen. Said, welchem Ehrfurcht gegen das Alter eingeprägt worden war, antwortete beſcheiden, aber klug und umſichtig, ſo daß der Alte eine große Freude an ihm hatte. Da


