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eben ſo gut für mündig erklären, als wäreſt Du ſchon zwanzig. Und nun ziehe im Frieden und denke in Glück und Unglück, vor welchem der Himmel Dich be⸗ wahren wolle, an Deinen Vater.“
So ſprach Benezar von Balſora, als er ſeinen Sohn entließ. Said nahm bewegt von ihm Abſchied, hing die Kette um den Hals, ſteckte das Pfeifchen in den Gürtel, ſchwang ſich aufs Pferd und ritt nach dem Ort, wo ſich die Karavane nach Mecca verſammelte. In kurzer Zeit waren an achtzig Kameele und viele hundert Reiter beiſammen, die Karavane ſetzte ſich in Marſch, und Said ritt aus dem Thor von Balſora, ſeiner Vaterſtadt, die er in langer Zeit nicht mehr ſehen ſollte..
Das Neue einer ſolchen Reiſe und die mancherlei niegeſehenen Gegenſtände, die ſich ihm aufdrängten, zerſtreuten ihn anfangs; als man ſich aber der Wüſte näherte, und die Gegend immer öder und einſamer wurde, da fing er an, über Manches nachzudenken, und unter Anderem auch über die Worte, womit ihn Be⸗ nezar, ſein Vater, entlaſſen hatte. 3
Er zog das Pfeiſchen hervor, beſchaute es hin und her und ſetzte es endlich an den Mund, um einen Ver⸗ ſuch zu machen, ob es vielleicht einen recht hellen und ſchönen Ton von ſich gebe; aber ſiehe, es tönte nicht; er blähte die Backen auf und blies aus Leibeskräften, aber er konnte keinen Ton hervorbringen, und unwillig über das nutzloſe Geſchenk, ſteckte er das Pfeiſchen wieder in den Gürtel. Aber bald richteten ſich alle ſeine Gedanken wieder auf die geheimnißvollen Worte


