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bleibt mir doch immer der dicke Ezechiel. So lange der Geld hat am Sonntag, kann es mir nicht fehlen.“
Ja Peter! Aber wenn er keines hat? Und ſo ge⸗ ſchah es eines Tages und war ein wunderliches Rechen⸗ exempel. Denn eines Sonntags kam er angefahren ans Wirthshaus, und die Leute ſtreckten die Köpfe durch die Fenſter, und der Eine ſagte: Da kommt der Spiel⸗ peter, und der Andere: Ja, der Tanzkönig, der reiche Glasmann, und ein Dritter ſchüttelte den Kopf und ſprach: Mit dem Reichthum kann man es machen, man ſagt allerlei von ſeinen Schulden, und in der Stadt hat Einer geſagt, der Amtmann werde nicht mehr lang ſäumen zum Auspfänden.“ Indeſſen grüßte der reiche Peter die Gäſte am Fenſter vornehm und gravitätiſch, ſtieg vom Wagen und ſchrie:„Sonnenwirth, guten Abend, iſt der dicke Ezechiel ſchon da?“ Und eine tiefe Stimme rief:„Nur herein, Peter! Dein Platz iſt Dir aufbehalten, wir ſind ſchon da und bei den Karten.“ So trat Peter Munk in die Wirthsſtube, fuhr gleich in die Taſche und merkte, daß Ezechiel gut verſehen ſein müſſe, denn ſeine Taſche war bis oben angefüllt.
Er ſetzte ſich hinter den Tiſch zu den Andern, und ſpielte und gewann und verlor hin und her, und ſo ſpielten ſie, bis andere ehrliche Leute, als es Abend wurde, nach Hauſe gingen, und ſpielten bei Licht, bis zwei andere Spieler ſagten:„Jetzt iſt’s genug, und wir müſſen heim zu Frau und Kind.“ Aber Spielpeter forderte den dicken Ezechiel auf zu bleiben. Dieſer wollte lange nicht, endlich aber rief er:„Gut, jetzt will ich mein Geld zählen, und dann wollen wir knöcheln, den


