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und Wägelchen?“ rief er.„Was nutzt mich die Hütte und all mein Glas? Selbſt als ich noch ein elender Köhlersburſch war, lebte ich froher und hatte keine Sorgen. Jetzt weiß ich nicht, wann der Amtmann kommt, und meine Habe ſchätzt und mich pfändet der Schulden wegen!“
„So?“ entgegnete das Glasmännlein.„So? Ich alſo ſoll ſchuld daran ſein, wenn Du unglücklich biſt? Iſt dies der Dank für meine Wohlthaten? Wer hieß Dich auch ſo thöricht wünſchen? Ein Glasmann woll⸗ teſt Du ſein und wußteſt nicht, wohin Dein Glas ver⸗ kaufen? Sagte ich Dir nicht, Du ſollteſt behutſam
wiünſchen? Verſtand, Peter, Klugheit hat Dir gefehlt.“
„Was Verſtand und Klugheit!“ rief Jener,„ich
bin ein ſo kluger Burſche als irgend einer und will es
Dir zeigen, Glasmännlein,“ und bei dieſen Worten
faßte er das Männlein unſanft am Kragen und ſchrie:
„Hab' ich Dich jetzt, Schatzhauſer im grünen Tannen⸗ wald? Und den dritten Wunſch will ich jetzt thun, den ſollſt Du mir gewähren. Und ſo will ich hier auf der Stelle zweimalhunderttauſend harte Thaler, und
ein Haus und— o weh!“ ſchrie er und ſchüttelte die
Hand, denn das Waldmännlein hatte ſich in glühendes Glas verwandelt und brannte in ſeiner Hand wie ſprühendes Feuer. Aber von dem Männlein war nichts mehr zu ſehen. Mehre Tage lang erinnerte ihn ſeine geſchwollene Hand an ſeine Undankbarkeit und Thorheit. Dann aber übertäubte er ſein Gewiſſen und ſprach:„Und wenn ſie mir die Glashütte und alles verkaufen, ſo


