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er es ihnen erlauben möchte. Nun kannte er aber ſeine Brüder, daß ihnen der Teich am Herzen liege, er lud ſie daher eines Tages ein, mit ihm dort zuſam⸗ men zu kommen.
Es war ein ſchöner Frühlingsmorgen, als beinahe in demſelben Augenblick die drei Brüder von den drei Burgen dort zuſammen kamen.„Eil ſieh da,“ rief der kleine Schalk,„das trifft ſich ordentlich! ich bin mit Schlag ſieben Uhr von Schalksberg weggeritten.“
„Ich auch“—„und ich“ antworteten die Brüder vom Hirſchberg und vom Zollern.
„Nun da muß der Teich hier gerade in der Mitte liegen,“ fuhr der Kleine fort.„Es iſt ein ſchönes Waſſer.“
„Ja, und eben darum habe ich Euch hieher be⸗ ſchieden. Ich weiß, Ihr ſeid Beide große Freunde vom Fiſchen, und ob ich gleich auch zuweilen gerne die Angel auswerfe, ſo hat doch der Weiher Fiſche genug für drei Schlöſſer, und an ſeinen Ufern iſt Platz genug für unſrer Drei, ſelbſt wenn wir Alle auf einmal zu angeln kämen. Darum will ich von heute an, daß dieſes Waſſer Gemeingut für uns ſei, und Jeder von Euch ſoll gleiche Rechte daran haben wie ich.“ 1
„Ei, der Herr Bruder iſt ja gewaltig gnädig ge⸗ ſinnt,“ ſprach der kleine Schalk mit höhniſchem Lä⸗ cheln,„gibt uns wahrhaftig ſechs Morgen Waſſer und ein paar hundert Fiſchlein! Nu— und was werden wir dagegen geben müſſen? Denn umſonſt iſt der Tod!“
„Umſonſt ſollt Ihr ihn haben,“ ſagte Kuno;„ach!


