Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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tete:Ach nein! der iſt ganz ſchnell weggereist, und kommt nimmer wieder, und der alte Herr Magiſter hat geweint wie ein Kind, nahm er eilends ſeinen Hut und folgte.

Der Knabe führte ihn durch mehre Seitenſtraßen in einen abgelegenen Theil der Stadt, wo arme Leute und Handwerker wohnten, bis vor ein kleines, aber reinliches Haus. Dort ſtieg er eine Treppe hinan und öffnete dem Stallmeiſter eine Thüre. Es war ein Zim⸗ mer voll Verwirrung und Unordnung, in das ſie traten. Papiere und Bücher lagen am Boden zerſtreut, und die Trümmer einer Guitarre miſchten ſich mit ausge⸗ leerten Flaſchen und alten Schuhen. Auf den Stühlen lagen Kleidungsſtücke, auf dem ſchlechten Kanapee aber ſaß, den Kopf in die Hand geſtützt, ein Mann, in wel⸗ chem Rempen den Alten erkannte. Beim Geräuſch, das ihr Eintritt verurſachte, wandte er den Kopf um und hatte Thränen in den alten Augen.

Vergeben Sie mir! ſagte er, indem er mit Mühe ſich aufraffte.Meine Füße trugen mich nicht mehr zu Ihnen, und meine Hand zittert ich mußte meine Botſchaft mündlich geben.

Was iſt vorgegangen! rief der junge Mann be⸗ ſtürzt.Sie ſind krank, Sie weinen, um wen? Und von wem eine ſo feierliche Botſchaft?

Der Alte trocknete ſich die Augen.Er hat viel auf Sie gehalten, ſprach er,noch geſtern und vor⸗ geſtern hat er immer von Ihnen geſprochen, und innig bedauert, daß er Sie ſo ſpät erſt kennen gelernt hat. Sie hätten können herzliche Freunde werden, denn Sie