Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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ſind keiner von den ſchuftigen Geſellen, die er verab⸗ ſcheute.

Mein Gott, Sie ſprechen von Palvi? Wo iſt er?

Möge ihn ein gütiger Arm vor den Wellen des Fluſſes bewahrt haben! erwiderte der Alte ſehr ernſt; doch, nicht wahr, junger Mann, es gehört größere Kraft dazu, einen Kummer zu tragen, als ſich von ihm zerbrechen zu laſſen? Nicht wahr? Ich glaube es we⸗ nigſtens, und er iſt eine kräftige Seele, er kann nicht zum Selbſtmörder werden.

Rempen verhüllte ſein Geſicht, er konnte den tiefen Gram des Alten nicht länger ſehen. Aber dieſer zog ihm ängſtlich die Hand von den Augen.O leſen Sie doch, ſagte er;leſen Sie genau, prüfen Sie jedes Wort, nicht wahr, es ſteht nichts darin, daß er ſich tödten wolle?

Rempen nahm das Blatt; es war in wenigen Wor⸗ ten ein kurzer, aber ergreifender Abſchied an den Alten. Er müſſe ihn und dieſe Stadt verlaſſen, ſchrieb er. Als Grund gab er nur flüchtig ſein unglückliches Ver⸗ hältniß zu Eliſen an, von welchem der Alte völlig un⸗ terrichtet ſchien.

Rempen ſuchte den Alten zu tröſten; es ſei ſo na⸗ türlich, ſagte er, daß Palvi ſich zerſtreuen wolle, daß er vielleicht nur eine kleine Reiſe mache.

Aber der Alte ſchüttelte mit bitterem Lächeln den Kopf.Er kommt nicht wieder, und ach! ich habe keine Freude und keinen Freund mehr! Er hat alle ſeine kleinen Rechnungen bezahlt, und mir, ſetzte er wei⸗ nend hinzu,mir hat er ſeine Bücher und alles hinter⸗

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