Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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aus den folgenden Zeilen, die er bei ſeinem Scheiden von Berlin dem Direktor Hitzig zurückließ, hervor: Sehr verehrter Freund!

Nehme ein Andrer Abſchied von einem theuren Mann, nur nicht der, dem das Herz überfließt! Als ich Sie zum erſtenmal in Hamburg ſah, rechnete ich Sie unter die, von welchen ich mich niemals löſe. Darum dieſes ſchriftliche Ade! und baldiges fröhliches Wieder⸗ ſehen. Meinen innigſten Dank für all Ihre unendliche Güte.

Berlin.(ohne Datum.) Ihr Dr. Wilhelm Hauff..

Bis an ſein Ende blieb er mit dem älteren Freunde in unausgeſetztem Briefwechſel. Dieſe Briefe gehen aber zu ſehr ins Einzelne über Spezialitäten, als daß der Empfänger nicht Bedenken tragen müßte, ſie zur Veröffentlichung mitzutheilen.

Für die Poeſie trugen Wilhelms Reiſen, außer Wenigem, was Fragment geblieben iſt, und als ſolches von uns gegeben werden wird, nur eine zur vollen Reife der Frucht, in denPhantaſien im Bremer Raths⸗ keller, mit welchen er noch im Herbſte 1827, wenige Wochen vor ſeinem Tode,Freunden des Weins ein Geſchenk machte, und welche ſich, was Erfindung und Darſtellung betrifft, unſtreitig dem Beſten anreihen, was ans ſeiner Feder gefloſſen iſt.

In das Vaterland zurückgekehrt, übernahm Hauff die Nedaktion des Morgenblattes, und verheirathete