Teil eines Werkes 
3. Theil (1827)
Entstehung
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ruhig, als ſie, uͤber ihn hingebeugt, ihm ſuͤße Worte der Liebe zufluͤſterte.

Aber es war die Ruhe des Todes, die ſich auf ſeine muͤden Augen herabſenkte.

Pſyche! ſprach er leiſe.

Edwinna's bleiche Lippen druͤckten den Schei⸗ dekuß auf die Seinen.

52. Sch l u ß.

Der Friede war wiedergekehrt. Leontinens Locken ſchmuͤckte der braͤutliche Kranz. Sie heil⸗ te mit ihren ſuͤßen Taͤndeleien die blutende Wun⸗ de ihres Aleranders um Magnus Verluſt.

Emmo traͤgt ſchwerer an dem Schmerz um den geliebten Bruder, da kein theures Weib an ſeiner Seite ihn den Werth eines vereinſamten Daſeyns fuͤhlen laͤßt, und Edwinna's Anblick, ihr ſtiller, tiefer Gram um den, welchen ſie nie zu nennen wagt, ihm oft den heißen Wunſch er⸗ weckt, des Gluͤcklichen Loos zu theilen, der nun wirklich ganz eigen beſitzt, was er auf ewig ver⸗ lor. Er theilt ſich, ſo ſehr es ſeine ſtaatsbuͤrger⸗ lichen Pflichten erlauben, zwiſchen dem, durch das Gelingen aller ſeiner Entwuͤrfe hochbeguͤnſtigten, doch nicht begluͤckten Vater, und der tief trauern⸗