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den Mutter, die an den Graͤbern ihrer Theuer⸗ ſten,(denn auch das greiſe Elternpaar folgte dem bluͤhenden Enkel bald nach,) ihre letzten Hoffnun⸗ gen und Wuͤnſche niederlegte.
Edwin fuͤhlt es wohl, daß ſein Schmerz um Magnus der Unvergaͤnglichſte und Tiefſte ſeyn muß, denn er hat ihn am laͤngſten gekannt, ihm hatten die herrlichen Bluͤthen ſeines Geiſtes ſich erſchloſſen, und ihn verklagten die ſtillen Thraͤ⸗ nen Conſtanzens, daß er ihr ſo lange ein Gluͤck vorenthielt, welches, gleich der ſcheidenden Abend⸗ ſonne, erſt dann ſeine goldnen Strahlen auf ihr dunkles Leben warf, als es unterging, um einer andern Welt zu leuchten.
Nur Edwinna, im Leiden groß, traͤgt ihren Schmerz mit der Verklaͤrung, welche ihr from⸗ mes, reines, gottergebnes Gemuͤth jedem Erden⸗ weh wie jeder Erdenfreude als Siegel aufdruͤckt. Sie hat an Magnus Grabe ihren trauernden Eltern das Verſprechen abgefordert, ſie nie zu ei⸗ ner Verbindung zu uͤberreden, und weiht— oh⸗ ne Geweihte des Himmels zu ſeyn— in kloͤſterli⸗ cher Abgeſchiedenheit, ihnen ein Leben, das, ſelbſt ſeines ſchoͤnſten Gehalts entbehrend, doch noch reich genug iſt, das ihrige mit herrlichen Gaben zu ſchmuͤcken. 4
Der Orden der Klariſſerinnen iſt unterge⸗ gangen; doch in denſelben Mauern weiht ein,
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