Es bedurfte einiger Eroͤrterungen, um der Betroffnen die Bedeutſamkeit jenes Moment's, in Hinſicht auf Emmo, begreiflich zu machen. Sie wußte nur eines Eindrucks ſich dabei zu erinnern, und dieſer ſtand jetzt wieder wie ein hellleuchten⸗ der Comet vor ihrer Seele. Furchtſam, ach es brach ja ein leiſer Hoffnungsſchimmer in die Nacht ihres veroͤdeten Daſeyns, richtete ſie den fragenden Blick auf Malthen, und lispelte:
„So koſtete es vielleicht Ihnen und dem bruͤderlich mir zugethanen Freunde ein Opfer, mich zu einem Gluͤck zu erheben, das die unbe⸗ deutende namenloſe Waiſe niemals hoffen durf⸗ te?“
„Ein Opfer?“ rief Graf Malthen, ſich ſelbſt vergeſſend,„o mir das Schwerſte! Doch Emmo gewoͤhnt ſich leicht und ſchnell an das, was er fuͤr ſeines Lebens ſchoͤne Beſtimmung haͤlt.“
Erbebend vor der Naͤhe des Abgrundes, in welchen die Großmuth ihres eignen Herzens ſie taumeln ließ, entriß ſich Theophilia den Armen des Grafen.
Das Gefuͤhl tiefer Beſchaͤmung, dem Man⸗
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