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Erſcheinung in ihrem Leben zu ſagen erlaubte, deren Raͤthſel ſie ſelbſt noch nie geloͤſ't hatte.
„Und was erſchreckte ſie in meiner Per⸗ ſon?“ frug der Erſtaunte, noch immer nicht mit ſich ſelbſt einig, ob das Treiben einer bloßen Krankenwaͤrterin wohl ſeiner Beachtung wuͤrdig ſey?
Theophilia konnte daruͤber keine Aufklaͤrung geben, aber es fiel ihr ſo eben beklemmend auf das Herz, daß die Enteilende, von ſeltſamer Furcht befangen, ſogar das theuerſte Kleinod ihres ver⸗ waiſ'ten Lebens, die geliebte Brieftaſche mit ſich genommen hatte. Sie wuͤrde ihrem verehrten Beſchuͤtzer gewiß dieſen neuen Grund zur Unruhe nicht verſchwiegen haben, haͤtte ſie nicht mit Recht einige mißbilligende Aeußerungen uͤber ihr zu vor⸗ eiliges Vertrauen gegen eine, ihr ſcheinbar unter⸗ geordnete fremde Frau gefuͤrchtet. Ablenkend frug ſie daher mit furchtſamer Seimme nach ſei⸗ nen Befehlen.
„Befehle, mein liebliches Kind,“ ſagte der Graf, ſich wieder ſammelnd,„habe ich nicht fuͤr Sie, aber wohl moͤchte ich den Abend, der mir


