Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Accorden folgende Verſe:

Kennſt Du das Land, wohin das Herz ſich fluͤchtet, Wenn ihm auf Erden manches Weh geſchieht? Dann hat Dein Blick das Dunkel ſchon gelichtet, Was Deine truͤbe Gegenwart umzieht.

Kennſt Du es wohl? dahin, dahin,

Sollſt Du mit Deinem wunden Herzen zieh'n.

Kennſt Du das Reich ſtill waltender Gefuͤhle? Es ruht allein in Deiner eignen Bruſt.

Du ſuchſt umſonſt es in der Welt Gewuͤhlez Es herrſcht und ſchaltet in Dir unbewußt. Kennſt Du es wohl? dahin, dahin,

Magſt Du in Deinen Weiheſtunden zieh'n,

Kennſt Du den Quell, aus dem die Perlen fließen, Wenn, armes Kind! Du leidend Troſt begehrſt? Du kannſt aus ihm die Hoffnungsſaat begießen, Wenn Du der Freude Sonnenlicht enthehrſt. Kennſt Du ihn wohl? er quillt, er quillt

Im Auge Dir, von Thraͤnen angefuͤllt.

Arm, und degleitete ſich mit innigen vollen, in leiſen Schwingungen nach und nach verhallenden

b