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erauen gegenuͤber, ein ſo ernſtes, beinahe finſtres Schweigen beobachte? Als wollte ſie nur ſchnell den beaͤngſtigenden Zweifel loͤſen, der den heitern Gang ihres Geſpraͤchs ſtoͤrte, wendete ſie ſich nun ploͤtzlich mit der Frage an Theophilia:„Und wie ertraͤgt dies arme Herz den Krieg, der es von ſeiner wahren Heimath, dem Herzen des Verlobten trennt?“
Ein dunkler Schatten lagerte ſich auf Theo⸗ philiens offne Stirn. Indeß ſich ſelbſt begrei⸗ fend, geſtand ſie, des Freundes Naͤhe oft ſehr zu vermiſſen.
Von nun an ſchwebte jedoch das Geſpraͤch auf minder leichten Wogen dahin. Conſtanzens richtiger Sinn wurde durch das Ausweichende dieſer Antwort nicht mehr getaͤuſcht, aber durch irgend einen truͤben Gedanken ſichtlich umflort, und Theophilia, an ihr braͤutliches Verhaͤltniß ge⸗ mahnt, konnte den finſtern Geiſt nicht bannen, der ſich zwiſchen die beiden befreundeten Herzen draͤngte.
Da legte Conſtanze, des Augenblicks Ver⸗ ſtimmung zu beſchwoͤren, die Guitarre in ihren
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