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ſich bald haͤufen mußten, und nur fuͤr dieſe Zeit noch bangte der Praͤſident, in Hinſicht Theo⸗ philiens, deren zartes Hinneigen zu dem einzi⸗ gen Sohne er ſogar jetzt um ehrgeiziger Abſich⸗ ten willen ſcheute. Des Juͤnglings Hand gehoͤrte
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andern, ihm jetzt noch unbekannten, aber doch
von dem berechnenden Staatsmann nicht unge⸗ ahneten Zwecken, und des namenloſen Maͤdchens dicht verſchleiertes Schickſal durfte am wenigſten in das helle, wohluͤberſchaute und durchdachte Le⸗ bensgewebe des einzigen Malthen verflochten wer⸗ den, der des ſtolzen Vaters kuͤhnſte Plaͤne ſtuͤtzen ſollte. Ceementine hatte uͤbrigens den Faden nicht verloren, der des Grafen heftig ausgeſprochene Erbitterung ihr nach jener Darſtellung ſelbſt
reichte. Zum Ueberfluß wuͤrde auch die Vollen⸗
dung des, ihrem Pinſel entlockten Kunſtwerks ſie wieder daran gemahnt haben.
An ihm ſpann ihre, durch hingeworfne Aeu⸗ ßerungen der St. Clair noch mehr gereizte Phan⸗ taſie ſich immer lebhafter zu einem Argwohn hin, der, ohne ihr Herz zu beruͤhren, ihre Ei⸗
telkeit dennoch in doppelter Hinſicht verletzte. Je⸗
ner Augenblick, wo ſie ſich, hingeriſſen von der zarten Wuͤrdigung, mit der ihr Gatte zum er⸗ ſtenmal ein ihrer ſchaffenden Hand erbluͤhtes Kunſtgebild ehrte, in den ſuͤßen, ſchmeichelnden
Traum einwiegte, es werde ihrem Werth noch


