Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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Schweſter verſaͤumend, ſich mehr zu der ſtillen, ſinnigen Theophilia hinneigte.

Mit ſeiner eignen getruͤbten Stimmung war auch ihr ein ſchoͤneres, gehaltvolleres Daſeyn, das Leben im Geiſte, aufgegangen, und wie in ihrem leiſen, zarten Gemuͤth ſich alles ſelbſt das Ge⸗ fuͤhl des Gluͤcks, nur unter dem dunklen Schleier einer erhoͤhten Wehmuth geſtaltete, ſo trug auch ihre ſanftere Stimme, ihr ſuͤßes, in ſich hinein Laͤcheln, und der im Glanz einer Thraͤne ſchwim⸗ mende Blick, das Gevraͤge einer ſehr erweichten Stimmung, die, zu einer Zeit, mit Emmos Be⸗ fangenheit erzeugt, einen ſtillſchweigenden Ver⸗ trag unter den beiden jungen Leuten ſchloß, ſich gegenſeitig zu ſchonen, und nur diejenigen Sai⸗ ten untereinander zu beruͤhren, deren Anklaͤnge keine unharmoniſchen Accorde bildeten.

Leontine, unbekannt mit dem geheimen Ma⸗ ſchienenwerk, das die beiden Herzen zufaͤllig ein⸗ ander naͤher fuͤhrte, bemerkte doch, daß es ſie von dem Ihrigen entfernte, und ſchalt tuͤchtig auf die Traͤumer, welche ſie allein lachen und plaudern ließen, ohne ihr fuͤr die Muͤhe, ſie zu unterhalten, nur mit einem freundlichen Blick zu danken.

Aber es blieb nicht beim Schalten! ſie ſetz⸗ te ſich ihr Koͤpfchen auf, den boͤſen Geiſt zu ban⸗ nen, der in beide gefahren war, und machte da⸗ bei einen ſo argen Laͤrm, daß nicht allein die St.

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