auf den Gang der Zeit nicht gemerkt, und fand, ſie waͤre zu ſchnell entflohen: denn das Gluͤck leiht ihr Fluͤgel, und in der traͤgen Saͤumniß des Kummers ſchleicht ſie wie eine Schnecke.
Eines Tages, als die Frauen ein kleines Haushaltungs⸗Collegium in der Vorrathskam⸗ mer hielten, war der Syndikus mit Sardino ganz allein. Sie ſprachen uͤber kuͤnftige Ein⸗ richtungen, und wie es vor und nach der Hoch⸗ zeit gehalten werden ſollte.
„Ich wundere mich doch,“ ſagte der Syndi⸗ kus:„daß wir noch keine Antwort von dem Re⸗
gierungsrath haben; doch denke ich, er kommt,
ehe wir es uns verſehn, und ſpricht Ja und Amen in Perſon. Dann will ich ihm alles Ern⸗ ſtes zuſetzen, daß er ſein Amt niederlege, und hieher ziehe. Es wuͤrde ihm ſonſt gehen wie dem Tantalus, und er haͤtte die Frucht der vaͤterlichen
Freude nur geſchaut, daß ein Anderer ihm dies
Gluͤck von den Lippen wegzehrte. Und wie Je⸗ nem zur Strafe dafuͤr, daß er als Vater grau⸗ ſam gehandelt. Haͤtte ein Gott ſich nicht der armen Johanna angenommen, was wuͤrde wohl
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