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Tante und Nichte
Entstehung
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cheln vor ihm ſtand:ich habe zu meinem Leid⸗ weſen vernommen, wie geſtoͤrt dieſe Nacht fuͤr Sie war. Sie dachten gewiß: ſein Geiſt iſt's, der mich ruft doch Er, er war es ſelbſt! Sie koͤnnen es getroſt mit dieſem Heinrich wa⸗ gen Sardino fuͤhrte den Nahmen auch vich getraue mir, Buͤrgſchaft fuͤr ihn zu leiſten, und denke, Sie ſollen den Thron der Liebe in ſeinem Herzen behaupten. Thereſe umfaßte die junge Frau mit Waͤrme, und ſprach:ſein Vater war ein vortrefflicher Ehemann. Wenn der Sohn ihm gleicht: ſo kann Ihnen Niemand aufrichtiger Gluͤck wuͤnſchen, als ich. Und eine treue Schwiegermutter ſollen Sie an mir haben l So verlobten ſich denn die Liebenden vor dem Angeſichte des wuͤrdigen Paares, das ihnen kei⸗ nen beſſeren Segen geben koͤnnen, als die Nach⸗ folge in den Fußtapfen ſeines eigenen Wandels und Wohlergehens auf Erden.

Beinahe ein Monat war ſeitdem verrauſcht. Johanna hatte zum erſtenmale in ihrem Leben