nahme meiner verehrten Mutter— durch Ihre Billigung kroͤnen.“
„Du biſt nunmehr ſo flink, mein guter Sohn, als wir Dich ſonſt traͤges Herzens ſchal⸗ ten!“ erwiederte ihm der treue Pflegevater ſeelen⸗ vergnuͤgt. Und indem er im Staunen eines ergriffenen Gemuͤths die Haͤnde zuſammen ſchlug, ſetzte er hinzu:„guͤtiger Gott! da haͤtteſt Du mir abermals eine große Freude im Schlafe gege⸗ ben! nich ſehe nun, daß ich die Wittwe wie ein Prophet getroͤſtet habe. Wir willigen ohne Weiteres ein, nicht wahr, meine liebe Frau?
Thereſe reichte dem gluͤcklichen Sardino mit einem ſchoͤnen geruͤhrten Blicke die muͤtterliche Hand. In dieſem Moment trat die braͤutliche Wittwe ein; ihr Geſicht bluͤhete wie eine Mor⸗ genroſe, und zeigte keine uͤbernaͤchtige Spur. Sie erroͤthete noch mehr, als ſie errieth, wovon hier die Rede geweſen waͤre.„Meine theure Lady Seymour“— redete ſie der Syndikus mit ſchalk⸗ hafter Begruͤßung an, waͤhrend Johanna mit niedergeſchlagenen Augen, und beſchaͤmtem Laͤ⸗


