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meinen Beſitz. Er mogte fuͤhlen, daß ein hin⸗ gebendes Herz, eine anhaͤngliche Seele, etwas anderes waͤre, als ein gewaltſam behauptetes Eigenthum. Ich wußte nicht mehr was ich thun oder laſſen ſollte. Endlich fand dieſer Daͤmon einen Gegenſtand. In unſerm Hauſe wohnte ein Student, ein ſtiller Menſch, der ruhig und ein⸗ gezogen lebte, und wie ein Traͤumer ausſah. Ich traf ihn zuweilen auf meinen Wegen; aber ich ahnete nicht, daß ihn ein ungluͤckliches Gefuͤhl fuͤr mich Ärmſte leitete, wo er mich einen Augen⸗ blick ſehen koͤnnte. Er ſchrieb und dichtete, ich fand einſt eine Zuſchrift der Theilnahme an eine Nahmenloſe, worin meine Lage mit tiefer Wahrheit aufgefaßt war. Ich las das Blatt mit Thraͤnen und warf es dann in die Flammen. Sein Inhalt war mir ein unverlierbarer Troſt. Ich wußte einen Freund, den meine Sclaverey ſchmerzte, der mich eines beſſeren Looſes werth, und hoch in ſeiner Achtung hielt. Aber nicht lange, ſo errieth mein Mann den Juͤngling, der mich ſchweigend liebte. Er verfolgte ihn von
nun an, mit Angriffen jeder Art, er nannte
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