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ſein Sohn, dem Vater auf dem Fuße folgte. Phoͤbe war ſchon da. Sie hatte die Stimme des Oheims auf der Treppe vernommen, und eilte dem Kommenden voraus. Die Tante nahm das Maͤdchen bei der Hand, und ſtellte es dem Stiefſohne vor:„meine Nichte, Phoͤbe Einſiedel, welche von nun an bei uns wohnen wird, und welche ich Dir zu freundſchaft⸗ lichem Wohlwollen empfehle.“ Die Raͤthinn betonte das Wort: freundſchaftlich! ſehr ſtark.
Dieſe Praͤſentation geſchah mit einer ge⸗ wiſſen Manier verwandtſchaftlicher Hoͤflichkeit; allein dem gezwungenen Tone der Raͤthinn war anzumerken, daß ſie nur eine leere Form haͤus⸗ licher Convenienz damit erfuͤlle. Aber mit vol⸗ ler Seele, und in froͤhlicher Freiheit, ſicherte Alexis jenen kalten Worten den waͤrmſten Ge⸗ horſam zu. Er betrachtete das Maͤdchen mit entzuͤckten Blicken; nie verdankte er ſeiner Stiefmutter eine ſchoͤnere Gabe, als dieſe Ver⸗ wandtſchaft, von der er zuvor nie gehoͤrt hatte. Auch Phoͤbe wagte ſchuͤchtern, den jungen Vet⸗ ter auf die Vorſtellung anzuſehen, ob er viel⸗


