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geholt, ſie packte aus, und raͤumte ihre Sachen ein, dazwiſchen mußte uͤber dieſes oder jenes
Ruͤckſprache genommen werden, und die Mit⸗
tagsſtunde laͤutete, ohne daß Phoͤbe das Vor⸗ ruͤcken der Zeit, die ſie nicht mit langer Weile gemeſſen, gewahr worden waͤre. An eine puͤnktliche Tages⸗Ordnung gewoͤhnt, unkundig
der, welche in dieſem Haufe beobachtet wuͤrde,
doch willig und aufmerkſam, ſich ſtreng darein zu fuͤgen, ſagte ſie Lenoren, daß dieſe ſie ab⸗ rufen moͤgte, wenn angerichtet wuͤrde; doch Lenore meynte, damit haͤtte es noch gute Wege.
Mit einer Art von Kuͤchen⸗Ingrimm ſetzte ſie
lachend hinzu:„die Ordnung unſeres Hau⸗
ſes beſteht darin, daß wir uns an gar keine
kehren; wir halten offene Tafel fuͤr die Fliege, welche am Mittage ſummt, wie fuͤr die Motte, die ſich am Lichte, was auf dem Abendtiſche leuchtet, die Fluͤgel verſengt. Das Feuer muß den ganzen Tag uͤber brennen, und Speiſe
und Trank fruͤh und ſpaͤt parat ſeyn. Da iſt
die Kochkunſt eine Kunſt! ich will mich weiter nicht loben.“—


