3 ½ ABaron ließ Sorge für den kleinen Gaſt tragen,
der, wie er äußerte, eine Genoſſe ſeines Hauſes würde; dann ſagte er zu ſeiner Tochter: vich fühle mich angegriffen, Sara. Der Joubelier hat mir alles eingeſtanden— Alles! Gott wolle ihm gnädig ſeyn!— Doch iſt mir der Troſt der Verachtung geraubt, die Wohlthat, ihn kalt auf⸗ geben zu können, und ich bin irre an der menſch⸗ lichen Natur geworden. Höre nur! auf jener Reiſſe, die er in der ſchändlichen Abſicht gegen mich unternommen, fand er einen Geiſtlichen, der ein Kind bei ſich hatte, den Knaben hier. Dieſer Mann, der bei Weitem noch kein Greis, in Schwachſinn eines Herzeleids ſein Amt auf⸗ gegeben und Zuflucht bei einem Verwandten in der Ferne gehofft, welcher ihn jedoch habſüchtig benützt und übel behandelt hatte, war durch das Aeuſſerſte dahin gebracht worden, ſein Unter⸗ kommen anderweitig zu ſuchen. So machte er ſich mit dem Reſte ſeiner Habe und dem kleinen Enkel auf den Weg. Wie nun großer Kummer ſich wenig um äußere Dinge kümmert, oder auf das Nächſte zu achten pflegt, ſo war der arme
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