der zarten Hand—»wäre mir Amors Pfeil geweſen.⸗
„Das denke ich auch,⸗ ſagte die Generalinn beruhiget.»So bleibt uns vor jetzt nur die Sorge, den Bewerber ſo bald und ſo ſchonend, als möglich, davon in Kenntniß zu ſetzen, daß er ſich vergeblich bemühen würde. Freilich, fatal bleibt dieſer Refus immer, nicht minder für uns, wie für ihn. Der Fürſt ſelbſt intereſſirt ſich für dieſe Abſicht ſeines Günſtlings— und die Can⸗ noniſſinn— nun ſie wird es gehörig übel neh⸗ men: denn die höchſten Herrſchaften laſſen nicht von der regierenden Forderung, auch über die Herzen der Menſchen zu gebieten. Willens⸗ freiheit iſt ihnen ein ariſtocratiſches Verbrechen, und gehorſam ſoll ſich das ganze Lebensglück Derer, die ſie ſolcher Gnade würdigen, an ein oberflächliches Urtheil, an einen Wink ihrer Laune knüpfen. Du wirſt daher meinen Wunſch nicht mit ſolcher Anmaßung verwechſeln, daß ich Dich gern verſorgt ſehen mögte. Sieh, liebe Iſolde, ich bin ſo alt— jeder Tag mir noch geſchenkt, iſt eine Nachſicht des Todes. Deine Jugend


