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Der Colibri und Die Ruine : zwei Erzählungen / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
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im Blick.

Die Generalinn ſprach:was hätteſt Du an dieſem Manne auszuſetzen?

Das Fräulein erwiederte raſch:»er iſt mir zu höflich, zu ſervil, überall zu bedacht eine lebendige Form Damit ſchien nur eine längere Reihenfolge von Mißfälligkeiten abge⸗ brochen.

Wäre es möglich? verſetzte die Generalinn in lächelndem Erſtaunen:»zu höflich? ach geh', Iſolde! Du ſcherzeſt. Dieſer Fehler gäbe ſich in der Ehe, und noch keine Gattinn hätte ſich jemals darüber zu beklagen gehabt. In jedem Bräutigam ſteckt ein Baſcha. Wo habe ich doch einmal geleſen? Die Matrone ſann nach: ein Vater will des Sohnes vergötternde Leiden⸗ ſchaft für ſeinen Gegenſtand herabſtimmen und ihn auf die unausbleibliche Verwandlung ſeiner Anſichten hinweiſen. Er ſagt daher zu dem Un⸗ gläubigen: was ſuche ich nach Vergleichen? ſieh dort dies Bild, mein Sohn! ein Sonnentempel und die kleine dunkle, arabiſche Hütte daneben:

genannt wahrhaftig! ſagte ſie mit Flehen