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»Der General⸗Staabs⸗Chirurgus,⸗ hob die Generalinn zögernd an:„ſein Wunſch wird Dir kein Geheimniß mehr ſein— hat ſich an die Can⸗ noniſſinn gewendet, um ihre Fürſprache bei Dir und mir. Er will ſein Schickſal entſchieden wiſſen.«
Ein triſter Blick des Fräuleins ſpottete die⸗ ſer Ungeduld.„Das hätte er längſt gekonnt— ich kann es nicht theilen,« ſagte Iſolde faſt gleich⸗ gültig.
»Und warum denn nicht, mein Kind?« fragte die Generalinn freundlich.„»Weil ich ihn nicht liebe⸗— antwortete Iſolde kurz, doch leiſe.—
„Dieſer Grund,« entgegnete die Generalinn nach einer minutenlangen Pauſe:„fordert wie⸗ der einen andern: denn wenn ein hübſcher, arti⸗ ger, intereſſanter Mann, von tadelloſem Rufe und preiswerthen Verhältniſſen ſich um ein Mäd⸗ chen bewirbt, das ihn ohne Weiteres ausſchlägt: ſo muß ihm ein nahmhaftes Hinderniß Füigge ſtehen.⸗
Iſolde athmete gebunden.„Ich habe es


