283
—
zu betheiligen, die jezt faſt aufgehoͤrt hatten, ihm irgend Freude zu machen. Ralph's Auf⸗ merkſamkeit war es nicht entgangen, daß ein Eisvogel, ſo ſcheu dieſe Thiere auch ſind, doch mehr als einmal, vor ihren Augen uͤber den Strom hingeſchwebt war; gleichwohl erregte er nicht mehr Theilnahme bei Sir Everard, als ſey er eine wilde Ente, oder eine Bachſtelze ge⸗ weſen.
„Es wird immer ſchlimmer und ſchlimmer mit ihm,“ dachte Ralph in ſeinem Sinne; „lange ſchon hat Brano ſeine Naſe uͤber dem Briefe auf dem Graſe, hin und her gewiſcht, als wollte er ihn vorgeleſen haben, weil er nicht ſehen kann, der arme Hund! Hat ihm der Affe im Hauſe doch heute Morgen erſt, ſeine Fruͤhmilch ausgetrunken und er wußte nichts davon.— Der arme liebe Herr! ich fuͤrchte, er wird ſeine rechten Sinne nicht mehr lange zuſammenhalten.“
Es weilte etwas tief Betruͤbendes darin, daß der einfaͤltige Tropf über den Verluſt der Weis⸗ heit des verſtaͤndigen Mannes wehklagte;— doch ſchnell nahmen Ralph's Gedanken eine andere Richtung, denn er ſah das kleine Maͤd⸗ chen, das auf der Bruͤcke ſo emſig beſchaͤftigt


