Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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hereinkommen, woran Roſalindens Abweſenheit Schuld war. Ich hatte keinen Begriff davon

— ol meine Herren, wie ſoll ich Ihnen die⸗

ſes Geſtaͤndniß ablegen!— daß eine, die mei⸗ nem Herzen ſo theuer war, doch ſo wenig jung⸗ fraͤuliche Sittſamkeit habe. Daß ſie, waͤhrend wir ruhig ſchliefen, Nacht fuͤr Nacht heimlich zu ſeiner aͤrmlichen Wohnung ging und ſich ihm als ſein Weib uͤberlieferte. 44

Baſil knirſchte in tobender Wuth mit den Zaͤhnen, ſprang vom Seßel auf und zerſchlug ſeine Stirn mit geballter Fauſt. Sir Everards Todespein war, wenn auch minder gewaltthaͤ⸗ tig, doch ganz ſo tief empfunden. Nur einer ſchien unergriffen durch dieſes Schauſpiel, der Pater Frank. Nicht einen Augenblick hatte er ſein Auge von Margrete abgewendet; er beo⸗ bachtete ſie ſo ernſt und ſo durchdringend, als wolle er das Innerſte ihrer Seele leſen. „Vater!“ rief Baſil,„ich will's nicht glau⸗ ben! kann nicht dieſe ſchmaͤlige Verunglimpfung glauben,— und auch Sie vermoͤgen das nicht. Verzeihung, Miß Margrete, Sie duͤrfen bei meiner Verſtellung nicht erbleichen; auch Sie konnten getaͤuſcht werden.“

„Oberſt Sydney,“ erwiederte ſie mit einer