Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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mmels Pforten nie geöffnet werden, wenn ich

üur eeinen Begriff von dem maͤchtigen Bande hatte, welches meinen Bruder mit Roſalinde

verknuͤpfte.— Ich wußte, daß eine leichte Zu⸗

neigung beſtand, ein Austauſch kleiner Ge⸗ ſchenke, eine geſchwiſterliche Freundlichkeit; um ihn zu retten, ihn ſicherer zu wißen„bis er abreiſen koͤnnte, kam ich mit Alice dahin uͤber⸗

ein, ſeinen Aufenthalt geheim zu halten. Ich

fuͤhlte, dies ſey nothwendig, weil wir keinem

4 ſeiner Gefaͤhrten vertrauen durften.“

2„Mir nicht vertraumn 2 ſagte Baſil; per⸗ tieth ich jemals— 8.„Sie nicht; aber es muͤßte Sie i in die aller

peinlichſte Lage verſezt haben, wenn Sie ſei⸗

nen Schlupfwinkel gekannt und als Offizier der

jezigen Dynaſtie, ſich genoͤthigt geſehen haͤtten, das Geheimniß eines Verraͤthers zu bewahren.

Ich beſorgte, daß die Luft des Himmels, die ſeine Wange beruͤhrte, ihn erkennte, und ver⸗ barg die Anweſenheit meines Bruders vor je⸗ dem menſchlichen Weſen, vor ſeinem liebſten

Freunde— vor allen, nur Roſalinden nicht! Oft ließen wir Alice heimlich hier kommen,

um mir uͤber ſein Befinden Kunde zu bringen; dech heute Abend ſahen die Dienſtboten dieſe

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